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Dreimaliger Abschied an der Montessorischule

Am vergangenen Freitag, den 27. Juli, war großes Abschiednehmen in der Montessorischule Rotthalmünster angesagt.

Zunächst wurden – wie in jedem Jahr – alle 4.-Klässler sowie die Praktikantinnen, diesmal Anna Entholzner und Katharina Knaub im Schulgarten von der Schulfamilie verabschiedet. Traditionell mussten sie durch den Tunnel der Grundschüler hindurch in einen neuen Lebensabschnitt gehen. Diesen Weg absolvierte zudem auch die Lehrerin Jutta Lensch, die seit 2003 an der Schule tätig war.

Stephanie Laaths als Personalvorständin des Vereins bedankte sich bei ihr für ihr großes Engagement und ihr herzliches Eingehen auf die Kinder. Daran schloss sich Schulleiter Andreas Kohlmann an: Mit einzelnen Buchstaben wie R wie Reden oder E wie Einfühlungsvermögen hob er die besonderen Fähigkeiten von Jutta Lensch hervor und dankte ihr für ihre intensive pädagogische Arbeit, vor allem auch als stellvertretende Schulleiterin seit 2005. Die durchdeklinierten Buchstaben ergaben die Worte RESPEKT und MUT, da die Entscheidung der Kollegin, neue Wege zu gehen, sowohl Respekt als auch Mut verlangten.

Sally Farah vom Vorstand bedankte sich beim gesamten pädagogischen Team für den Einsatz in einem intensiven Schuljahr mit vielen Projekten. Nun schloss sich zum ersten Mal in der Schulgeschichte eine 3. Verabschiedung an: Alle Hauptschüler, die in diesem Jahr ihre Schulzeit absolviert haben und die Schule verlassen, wurden von ihrem Lehrer Florian Löw aufgerufen und gingen durch den Tunnel ihrer Mitschüler.

Für die Schulleitung bedankten sich Daniela Huber und Andreas Kohlmann bei den Absolventen für ihre Arbeiten, besonders beim eigentlichen Montessoriabschluss – der Großen Praktischen Arbeit. Mit den Schülern ging der Dank weiter an die Eltern und alle, die sie bis daher begleitet haben. Ein letzter Dank sei auszusprechen für die Tatsache, dass wir alle in einem Land leben, in dem es Frieden und Freiheit gibt. Damit verbunden sei der Wunsch, dass diese jungen Menschen das Montessori-Welt- und Menschbild mit hinaus nehmen sollten, dass sie Botschafter des Friedens werden sollten – so wie es auf dem Grabstein von Maria Montessori stehe: „Ich bitte die lieben Kinder, die alles können, mit mir zusammen für den Aufbau des Friedens zwischen den Menschen und in der Welt zu arbeiten.“ Die Feierstunde klang aus mit einem Buffet, das von den 4.- und 9.-Klass-Eltern vorbereitet worden war.